Kurz Trip

CH-Locarno-Verzasca

Eckdaten:  Wo:  GPS: 
Parkplatz:
Parkplatz: 
Locarno
Posse, Lavertezzo  
N46 09'37'' / E08 48'03''
N46 15'08'' / E08 50'36''  


Reiseziel:
Tessin, Locarno und das Verzasca Tal

Gefahrene Kilometer 367 Km
Fahrzeit 5 Std.


In meiner Mittagszeit bin ich schnell mit dem Fahrrad zum Womo geradelt.
Ich habe die Heizung eingeschalten, so dass wir am Abend in ein kuschelig warmes Fahrzeug einsteigen können.
Anschliessend nochmals zurück in die Firma
Um 17 Uhr war dann Feierabend. Computer runterfahren, und mit dem Drahtesel so schnell wie möglich nach Hause.

Unsere Logistikchefin hatte das Reisegepäck bereit gestellt.
Alles ins Auto einpacken und dann ab zum Wohnmobile.
Das beladen des Fahrzeug, Autonummern wechseln, Wasser tanken ging alles schon schneller.
Einige Handgriffe waren bereits schon Routine. Um 18.15 Uhr starteten wir Richtung Locarno.
Auf der Gotthardraststätte haben wir unser Nachtessen eingenommen. Der Vorteil von diesem Restaurant, keine warte Zeit.
Man kann sich an der Selbstbedienung sofort sein Menü zusammenstellen.

Bald darauf sind wir wieder Unterwegs. Kurz vor 22 Uhr haben wir den Stellplatz in Locarno erreicht.
Für 20 CHF kann man 24 Std stehen bleiben.

1. Tag

Um 06.30 Uhr ging ich mit der Dalmatiner Dame auf den Morgenlauf. Die Sonne zeigte sich bereits in den Bergen.

Locarno  Yachthafen 


Den Stellplatz kannte ich nicht, bei Tageslicht sah ich ihn zum ersten Mal und war erstaunt.
Sorry, für eine Touristenstadt wie Locarno ist er keine Visitenkarte.

Parkplatz Locarno  GPS N46 09'37'' / E08 48'03''  


Eine Stunde später haben wir uns nochmals hingelegt.
Wir konnten gut schlafen, es war relativ ruhig,

Kurz vor der Mittagszeit, nach dem Frühstück sind wir zu Fuss am See entlang ins Zentrum.
Es wird ein wunderschöner, warmer Tag werden.


Als wir gemütlich beim Einkaufsbummel waren, hat uns ein Womofahrer von Stellplatz angesprochen.
An unserem Womo ist viel Wasser während unserer Abwesenheit abgeflossen.
Ups, dachte ich, was konnte das sein ?

Ich konnte mir nur den Defekten Aussenwasseranschluss vorstellen. Ich hatte noch keine Zeit gefunden den zu Reparieren.
Das Wasser konnte keinen Schaden anrichten. Es läuft direkt auf den Erdboden und der Rest via Nasszelle in der Toilette in den Grauwasser Tank.
Ich hatte keine grossen bedenken, doch Sonja hat es mehr beschäftig.
Also gingen wir zum Womo zurück.

Es war genauso. Von T-Stück ist der Anschluss zum Aussenventil raus gedrückt worden.
Wir hatten vergessen die Pumpe abzuschalten.
Unser Frischwasser lief auf den Stellplatz, der Tank war leer.
Kein Problem, ich habe den Schlauch wieder befestigt. Einige Meter vom Stellplatz entfernt war ein Brunnen mit frischem Quellwasser. So hat mir ein Einheimischer das bestätigt. Egal wie, wir trinken kein Wasser aus dem Tank, das wird nur für den Haushalt oder zum Duschen verwendet. Mit dem Kanister füllte ich den Frischwassertank auf.

Nach getaner Arbeit sind wir zurück in die Stadt und haben das wunderschöne Wetter genossen.
Und wir waren nicht alleine Unterwegs. Diese Idee hatten viele andere auch. So wurde es schwierig noch einen Platz im Gartenrestaurant zu finden. Wir schafften auch diese Hürde, und genossen den Nachmittags Café.

Etwas später machten wir uns auf den Heimweg zum Womo. Unser nächstes Ziel war das Verzasca Tal.

Das Valle Verzasca ist ein wildes Tal mit steilen Hängen und unzähligen Wasserfällen.
Das 25 Km lange Tal (Es liegt zwischen der Leventina und dem Maggia Tal) ist wahrscheinlich von allen Tälern südlich der Alpen jenes, das am besten seine Ursprünglichkeit authentisch bewahrt hat. Es ist berühmt für Orte mit malerisch gruppierten Häusern aus grauem Bruchstein, die oft mit bemerkenswerten Fresken geschmückt sind. Für Kunstinteressierte ist das Tal ein wahres Paradies, ebenso für Wanderer. Mehr als 200 km Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade verlocken zu Ausflügen und Bergtouren.

Die Fahrt von Locarno ins Tal war nicht so weit. Schon bald sahen wir die grosse Staumauer.

Staumauer  Verzasca-Tal 


Die 380 Meter lange und 220 Meter hohe Bogenstaumauer – die Contra-Staumauer – ist die vierthöchste Staumauer der Schweiz.
Ein Teil des Dorfs Vogorno wurde beim ersten Aufstau des Stausees im Sommer 1965 geflutet; die Häuser wurden am Hang oberhalb des Sees neu erbaut.
Bei niedrigem Wasserstand kann man die alten Häuser noch sehen.

Die letzten Kilometer vor der Staumauer, die das Tal gegenüber der Magadino Ebene abriegelt, sind erheblich geprägt durch den Lago di Vogorno.
Bei Tenero (210 m ü. M.) mündet dann die Verzasca in den Lago Maggiore.

Auch James Bond war schon auf der Mauer
Eine Schlüsselszene des Films Golden Eye, war ein Bungee-Sprung von James
Der Sprung kann von Mutigen nachgestellt werden. Auf der Staumauer werden Bungee-Sprünge angeboten.

Bungee-Sprung von der Mauer 


Ich ging auf die Mauer, meine beiden Frauen blieben am Rand stehen. Sie hatten Respekt vor der Höhe.
Ich wollte den mutigen Bungee Sprung wagen....
Leider war die Anlage geschlossen. :)

Langsam wurde es Zeit einen geeigneten Platz zu suchen für die Nacht.
Denn fanden wir in Posse
Beim Restaurant/Pizzeria haben wir das Nachtessen eingenommen. Es hat wunderbar geschmeckt.
Der Wirt hat uns erlaubt, auf seinem Parkplatz die Nacht zu verbringen. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen.
Bei einem Glas Wein für mich und einer Tasse Tea für Sonja genossen wir einen schönen Fernsehabend.
Es war schon Dunkel draussen und es wurde auch wieder kälter.

Restaurant / Pizzeria Posse   GPS N46 15'08'' / E08 50'36'' 


2. Tag


Tagwache war für mich und die Hundedame Cora um 07.00 Uhr.
Wir haben die Wanderweg und die Gegend Inspiziert. Die Sonne war bereits in den Bergen zum Vorschein gekommen.


Es wird ein Traum Tag werden. Eine Stunde später haben wir uns nochmals ins Bett gelegt, bis dann die Zeit kam um das Frühstück vorzubereiten.

Heute wollten wir noch etwas tiefer ins Verzasca Tal hinein fahren.
In Sottomuro fanden wir einen Parkplatz mit Geldautomat der aber kein Geld wollte. Er war mit einem Plastiksack zugemacht.
Warum auch immer, uns war's egal. Zu Fuss gingen wir quer durch das Steindorf bis zum Wanderweg der ins Val Osola führte.
Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen sind wir ins Tal gegangen.

Sottomuro  Dorfkirche 
Val Osola 


2 Stunden später, zurück beim Womo haben wir dann noch die Campingstühle raus genommen und haben die Sonne noch im Sitzen genossen. Bald kam die Zeit um langsam den Heimweg an zu treten

Aber wir gingen nicht aus dem Verzasca Tal ohne die bekannt Römerbrücke aus dem 17. Jahrhundert mit ihren zwei eleganten Bögen zu besichtigen.
Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt, um in die Täler Piccascia, Carecchio, d'Agro und Orgnana zu gelangen.

Die doppelbogige Brücke ist ein bekanntes Postkartenmotiv.
Rund um die Brücke wird im Sommer viel gebadet, die Auswaschungen in den Felsen ergeben teilweise natürliche Badewannen.
Gleichzeitig ist es aber auch sehr gefährlich; mittlerweile laufen einheimische „Aufpasser“ am Fluss entlang und warnen bzw. zeigen an, wo es relativ ungefährlich ist.

Dummerweise waren genau in diesem Moment zwei Reisecars mit rund hundert Personen ebenfalls dort anwesend.
Naja, so gab es Fotos mit vielen Touristen aus Österreich.

Römerbrücke 


Nach diesem Aufenthalt sind wir nochmals beim Rest. Posse eingekehrt.
Es gab ein Dessert mit Café.

Langsam kam die Zeit um endgültig die Heimreise an zu treten.
Nochmals den Blick auf den Stausee, und nochmals einen kurzen Stopp bei der Staumauer.

Lago di Vogorno   


Die Heimfahrt war fast Problemlos. Am Gotthardtunnel ein kleiner Stau, wegen dem Tropfensystem.
Dieses wird eingeführt bei grossem Verkehrsaufkommen.

Ein schönes Weekend geht dem Ende entgegen.

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