Kurz Trip
CH-Saas Fee im Wallis
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Parkplatz: Parkplatz: Parkplatz: Parkplatz: |
Rest. Stöckli, Murten Sion, Autobahnende Saas-Grund Sion Zentrum |
N46 56'15'' / E07 08'32'' N46 17'23'' / E07 33'51'' N46 07'25'' / E07 56'13'' N46 13'39'' / E07 23'05'' |
Reiseziel:
Murten bei Bern, Saas Fee im Wallis
Gefahrene Kilometer 674
Fahrzeit 7 Stunden 21 Minuten
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Unser Ausflug von diesem Weekend war nicht sonderlich geglückt.
Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, wir sind Stau gefahren, hatten wieder einmal Strom Probleme, ein Wasserleck, und Fotos gibt es auch keine.
Aber alles der Reihen nach.
Freitagabend, wir beladen unser Womo mit Kleider und einigen Esswaren, Stromerzeuger, Reservekanister etc. Der Wassertanken wird gefüllt und nach dem rundum Check vom Fahrzeug geht es los.
Es hat angefangen zu Schneien.
Eigentlich wollten wir nach Gstaad. Aber als Neulinge und noch unerfahren im Womo Business entschlossen wir uns nach Saas Fee zu fahren. Ich habe aus dem Wohnmobile Forum den Standort von einem Stellplatz erhalten.
Von Gstaad habe ich nichts gelesen und auch keine Empfehlung gefunden. Wenn überall Schnee liegt, dürfte es schwierig sein das Fahrzeug irgendwo aufzustellen. Also wählten wir den Ort mit einem sicheren Stellplatz, und das war Parkplatz P4 in Saas Fee.
Frau Holle meinte es gut, es viel immer mehr Schnee vom Himmel. So musste man bestimmt mit Staus auf der Autobahn rechnen.
Und genau nach 20 Minuten Fahrt war es soweit.
Geplant war ein Nachtessen in Murten bei Bern. Das Lokal ist gut zu erreichen. Die Autobahn hat eine Ab- resp. Einfahrt
(GPS N46 56'15'' / E07 08'32'')
Bis dorthin brauchten wir 1 Stunde länger als unter normalen Bedienungen.
Das Restaurant Stöckli in Murten hat ein lange Tradition als Fernfahrer Beiz.
Der kleine Umweg nach Murten lohnte sich für mich jedenfalls. Alte Erinnerungen und so ....
Schon für 25 Jahren besuchte ich diese Kneipe noch als Fahrer. Wenn wir nach Genf oder Frankreich fuhren, mussten wir damals noch die Hauptstrasse benützen. Es gab keine Autobahn am Stöckli vorbei. Der Parkplatz war immer rammel voll mit LKW's die rauf oder runter fuhren. Parkieren war oft eine Herausforderung.
Heute ist es schon etwas anderes. Es standen ausser meinem Womo noch 3 LKW's auf dem Platz.
Im Restaurant war kein Mensch, o.k. das Service Personal ausgenommen.
Das Menü war wie früher. Es gab ein Tagesmenü für alle, aber dafür ein prall gefühlter grosser Teller.
Ein Foto vom Restaurant konnte ich nicht machen, denn das war unser Strom Problem für dieses Weekend.
Ich hatte zwar die Kamera dabei, Akku und Ladegerät sind aber zu Hause geblieben
Na Bravo !!
Und der Natel Akku war auch leer.
und nochmals Bravo !!
Nach dem Nachtessen fuhren wir auf der Landstrasse einige Kilometer bis zur A12 die uns ins Wallis führte.
Und es Schneite immer mehr. Die Räumfahrzeuge konnten die Autobahn nicht mehr vom Schnee befreien. So wurde das Reisetempo drastisch gebremst. Es ging trotz allem sehr flüssig vorwärts, einfach etwas langsamer mit Tempo 50- 60 Km/h.
Ich schaffte es noch bis zum Autobahnende der A9 bei Sierre. Dort sind wir auf einen Parkplatz gefahren der auch von den Brummifahrer als Anhänger Abstellplatz benützt wird.
(GPS N46 17'23'' / E07 33'51'')
Beim Zähneputzen, als ich die Wasserpumpe in Betrieb setzte, merkte ich das Wasser ins Innere läuft.
Wir hatten ein Leck im Wassersystem. Ich war zu müde dem Schaden auf die Spur zu gehen.
Das hatte Zeit, das Wasser lief in die Nasszelle der Toilette und dort durch den Abfluss in den Grauwassertank.
Sobald die Pumpe ausgeschaltet wurde hörte auch der Wasserfluss auf.
Also gingen wir erst mal ins Bett und dort schliefen wir sofort ein.
1.Tag
Schon beim Einschlafen habe ich mir fest vorgenommen möglichst früh am Morgen nach Saas Fee zu fahren.
Der Schneepflug vom Werkdienst war mein Wecker. Ich bin aus den warmen Federn und habe mir unsere Dalmatiner Dame geschnappt um sie schnell zu versäubern. Es passte ihr nicht so früh Aufzustehen. Aber es gab keine Wiederrede.
Bald darauf fuhr ich los. Es hatte nur ganz wenig Verkehr und das war mir recht so.
Denn ohne Schneeketten konnte ich es mir nicht leisten dass mich ein Querstehendes Fahrzeug zum Anhalten zwang.
Ohne Probleme bin ich dann nach ca. 1 1/2 Std. in Saas Fee angekommen.
Das heisst ich sah die Zufahrt zum Parkplatz P4. Völlig zugeschneit lag die für diese Strassenverhältnisse steil abwärts gehende Zufahrtstrasse vor mir.
Da runter zu fahren das wagte ich nicht. Denn das rauf kommen scheint mir bei dem vielen Schnee unmöglich zu sein.
Also fuhr ich etwas weiter bis kurz vor die Schranke die das Dorf vom Autoverkehr trennte. Dort hat mir ein Parkhausarbeiter zu gestanden dass ich an der Schranke vorbei im oberen Teil mein Fahrzeug wenden konnte.
Wenn ich nur ein paar Meter weiter gefahren wäre, so hätte ich das Womo Parkschild gesehen das den Weg auf das Parkhausdach zeigte. So habe ich den gut erreichbaren Parkplatz erst später entdeckt den es dort gegeben hätte.
Dass es dort noch eine Möglichkeit gegeben hätte zum Kleintransporter, Einachsanhänger und Womo zu Parkieren hat mir der Parkhausarbeiter verschwiegen.
Das wäre dann das zum Thema Gastfreundlichkeit.
Also musste ich im Schneegestöber den Berg runter gefahren.
In Saas Grund fanden wir einen Öffentlichen Parkplatz und dort stellten wir das Mobile ab. Jetzt gab es erstmals ein tolles Frühstück.
(GPS N46 07'25'' / E07 56'13'')
Ich schaute noch schnell nach dem Wasserschaden.
So wie es aussieht, ist das Zusatzmodul für die Wasserentnahme aussen am Fahrzeug kaputt.
Nicht so schlimm, das kann ich zu Hause reparieren.
Danach sind wir wieder, aber diesmal mit dem Postauto den Berg hinauf nach Saas Fee.
Es war bitter kalt bei minus 10 Grad. und der Wind tobte sich auch über unseren Köpfen aus.
Und das alles obwohl der Wetterdienst schönes Wetter vorher sagte im Wallis.
Saas Fee war total verschneit. Die Elektroautos hatten ihre Schneeketten montiert.
Wanderwege gab es nicht, denn der Schnee versperrte alle Wege. Für Hunde ist Saas Fee keine Reise wert.
Überall hängen Schilder " Hunde an die Leine "
Das macht kein Spass für Hund und Mensch. So hatten wir nach kurzer Zeit die Nase voll. Wir kehrten nach Saas Grund zurück zu Kaffee und Kuchen. Unser Geld kriegen die, die etwas für uns bieten.
Anschliessend ging es ins Womo. Sonja musste noch an Ihrer Abschlussarbeit weiter Arbeiten und ich war ihr Assistent und Cora machte auf " faulen Hund "
Nach harter Kopfarbeit sind wir am frühen Abend ins Restaurant gegangen um etwas Feines zu Essen.
Gleichzeitig hatten wir Zeit das weitere Vorgehen zu besprechen.
Wir entschlossen uns, nach dem Essen retour zu fahren nach Sion. Das Wetter war nicht viel versprechend und so hat es keinen Sinn hier oben zu bleiben. Die retour Fahrt war Problemlos.
Wir haben noch Diesel getankt und einen Parkplatz gesucht in Sion. Denn fanden wir beim Otto's Warenposten.
(GPS N46 13'39'' / E07 23'05'')
2. Tag
Wir haben unglaubliche 12 Stunden geschlafen. Das hat gut getan.
Der Frühstückskoch (das ist der Männliche Teil unserer Board Crew) nahm seine Arbeit auf und zauberte alles auf den Tisch was es dazu brauchte. Gut gestärkt gingen wir gegen Mittag ins Zentrum von Sion. Und siehe da, auch die Sonne zeigte sich für 2 Stunden.
Als die warmen Strahlen sich langsam verabschiedeten, gingen wir zurück zum Womo.
Gemütlich fuhren wir Richtung Bern auf der Autobahn.
Auf den Rastplatz Grauholz bei Bern gab es das traditionelle Sonntags Dessert und anschliessend fuhren wir mit Schneeflocken begleitet nach Hause.
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