Oktober in Deutschland / Norden
Von der Mosel bis an die Ostsee
|
Eckdaten: Stellplatz: Stellplatz: Stellplatz: Stellplatz: Stellplatz: Stellplatz: Camping: Camping: Parkplatz: Camping: |
Wo: Trier Neef Düsseldorf Hamburg Hamburg, Grüner Deich Rendsburg, Schwebefähre Fehmarn Wernigerode Wernigerode Stuttgart |
GPS: N49 44'18'' / E06 37'22'' N50 05'44'' / E07 08'13'' N51 14'04'' / E06 46'15'' N53 32'43'' / E09 57'11'' N53 32'35'' / E10 01'36'' N54 17'39'' / E09 40'52'' N54 27'25'' / E11 02'49'' N51 49'05'' / E10 48'48'' N51 50'16'' / E10 47'44'' N48 47'38'' / E09 13'09'' |
Reiseziele:
Emmenbrücke, Meisenheim,
Trier an der Mosel entlang bis Koblenz,
Düsseldorf, Hamburg, Ascheberg, Rendsburg,
Puttgarden, Wernigerode, Stuttgart, Bräunlingen,
Emmenbrücke
Gefahrene Kilometer 2'689
Fahrzeit 30 Std.
|
1. Tag
Mittags um 12 Uhr ist das Womo beladen, ausgerüstet mit allem was man braucht für einen längeren Urlaub.
Zügig fahren wir los, dass erste Etappenziel ist Meisenheim das wir um 18 Uhr erreichten.
Dort Wohnt Karin und Heinz-Otto, dass sind ganz liebe Kunden von Sonja.
Die Freude war gross für beide Seiten.
In Ihrem Hof konnten wir unser Womo parkieren und auch Übernachten.
Nach der Begrüssung und dem obligatorischen Rundgang durch die Wohnung sind wir zusammen in ein Restaurant essen gegangen, das heisst wir wurden Eingeladen.
Der Ferien Start ist gelungen, es war ein gemütlicher, schöner Abend.
Um 22 Uhr haben wir dann die Lichter im Womo gelöscht.
2. Tag
Tagwache war um 8 Uhr. Mit Cora bin ich die Umgebung erkunden gegangen.
Zwei Stunden später sind wir dann bei unseren Gastgebern beim Frühstückstisch gesessen.
Ebenfalls sind ihre Freunde Jürgen, Angelika und die Tochter Kim auch noch eingetroffen.
Auch sie waren schon einige Male bei Sonja im Geschäft.
Das Frühstück lässt keine Wünsche offen.
Gegen Mittag sind wir alle zusammen die Stadt Meisenheim besichtigen gegangen inkl. Eis essen im Strassencafe.
Unser Ferien Start ist uns wirklich optimal gelungen. Gemütlich und sehr Interessant war es.
Kurz vor unserer Abreise habe ich festgestellt dass meine Winterpneus auf den vorderen Rädern falsch montiert wurden.
Kein Problem, Heinz-Otto hat im Hof eine vollausgerüstet Garage.
Zusammen mit Jürgen haben wir noch schnell die Reifen in die richtige Drehrichtung gewechselt.
|
|
|
|
| Meisenheim | in der Pfalz |
Gegen 17 Uhr sind wir dann los gefahren Richtung Trier um dort über die Grenze in Wasserbillig (Luxemburg) günstiges Diesel zu Tanken. Noch eine Kiste Weisswein einpacken und dann retour nach Trier.
Schnell fanden wir einen Stellplatz beim Messegelände und dort haben wir es uns gemütlich gemacht.
Sonja war beruhigt, der Stellplatz war voll belegt mit anderen Womos und so fühlte sie sich sicher.
(GPS N49 44'18'' / E06 37'22'')
3. Tag
Beim morgendlichen Rundgang mit Cora, auf der anderen Seite der Brücke wo wir gestanden sind, habe ich den ersten offiziellen Stellplatz mit Ver.- und Entsorgung gesehen.
Das mit Schranken gesicherten Areal, war sehr sauber und gut Belegt mit Fahrzeugen.
Ich habe mich mal schlau gemacht wie das System funktioniert.
Es konnte rund um die Uhr alles erledigt werden im Selbstbedienung Modus.
Ein-Checken, Aus-Checken, Wassertanken etc.
Anschliessend bin ich weiter mit Cora an der Mosel entlang.
Nach einer Stunde gingen wir zurück, denn heute wollte ich unser erstes Frühstück im Fahrzeug machen.
So habe ich mir das vorgestellt. Leider kam aber alles anders.
Der Backofen der die Brötchen machen sollte wollte nicht sein Gas entzünden.
Somit konnte ich auch kein Wasser kochen.
Weiter stellte ich fest dass auch die Toilettenspülung nicht mehr funktionierte.
Was kann da für ein Zusammenhang bestehen ?
Heizung, Licht, Kühlschrank machten keine Probleme.
Also glaubte ich zuerst an einen Zufall und wechselte erst mal die Gasflaschen.
Nichts passiert !
Dann habe ich alle Sicherungen kontrolliert, ohne Erfolg.
So entschlossen wir beim gegenüber liegenden MC Donald Cafe und Brötchen zu Essen.
Den Tag lassen wir uns nicht vermissen. Wir gingen trotzdem erst die Stadt Trier besichtigen.
Nach dem Mittag fing es ziemlich stark an zu Regnen. So entschlossen wir mit dem Womo in die Werkstatt zu gehen.
Aber man glaubt es kaum, wie wir beim Fahrzeug zurück sind und nochmals alles eingeschaltet haben, wollte der Backofen seine Brötchen backen. Die Toilettenspülung hat ihre Arbeit auch wieder aufgenommen.
|
|
| Trier bei Regen | in der Altstadt |
So haben wir alles zusammen gepackt und sind bei strömendem Regen der Mosel entlang gefahren.
Schon bald haben wir die ersten Womos Stellplätze gesehen. So viele Fahrzeuge, ich kann das fast nicht glauben.
In Neef haben wir dann unseren ersten Stellplatz angefahren.
(GPS N50 05'44'' / E07 08'13'')
Schnell habe ich festgestellt dass z.b. die Menge der Steckdosen ein Problem ergeben können.
Wir hatten Glück und konnten uns an einer Stromsäule andocken und die Batterien wurden vom Strom aufgeladen.
Für einen gemütlichen Abend steht nichts mehr im Weg. Zudem hat es aufgehört zu Regnen.
4. Tag
Die Wahl des Stellplatz in Neef war nicht speziell gut
Die Bahnlinie hätte ich einkalkulieren sollen. Die ganze Nacht fuhren Eisenbahnwagen am Platz vorbei
Es hätte viele bessere gegeben. Ich bin noch lernfähig, das nächste Mal werde ich mich darauf achten.
Trotzdem habe ich sehr gut geschlafen, jedoch Sonja hatte schon Mühe.
Nach dem Aufwachen bin ich mit Cora spielen gegangen.
Einige Womofahrer waren bereits am Morgen daran um Baumnüsse zu sammeln.
Überall hatte es solche Bäume
|
|
| Neef | an der Mosel |
Neuer Versuch für das erste Frühstück, und heute hat alles perfekt geklappt. Die Brötchen im Backofen aufgewärmt, die Frühstückseier gelungen. Alles perfekt.
Danach wurde das Womo aufgeräumt, Entsorgt und Versorgt was nötig war.
Gegen Mittag sind wir dann los gefahren in Richtung Norden.
In Koblenz haben wir nochmals angehalten, es war gerade eine Regenpause, und die nutzten wir für einen Spaziergang mit Kaffee und Kuchen unter einem grossen Sonnenschirm !!
Aber schon bald machte Petrus den Wasserhahn wieder auf.
Düsseldorf wir kommen.
Denn Tipp vom Stellplatz am Rheinufer haben wir in Neef erhalten von einem Womofahrer der ebenfalls mit einem Dalmatiner Unterwegs war.
Erst gegen Abend um 19 Uhr hörte es auf zu Regnen.
Genau der richtige Zeitpunkt, den wir haben unser Ziel erreicht.
Der Hunger trieb uns in die Altstadt von Düsseldorf vorbei an der Brauerei Ürigen.
Im Sommer 2007 sind wir schon mal da gewesen. Damals war ein wunderschöner Sommertag und bei der Brauerei standen hunderte von Biertrinkern. Alle, ob Frau oder Mann, alt oder jung, jeder hatte ein " Ürigen " in der Hand und es wurde gestikuliert und diskutiert und zwischen durch von Strassenkünstler gab es noch Darbietung jeglicher Art.
Leider standen heute nur ein paar Hartgesottene da und tranken ihr Bier.
Nach dem Nachtessen in einer Pizzeria haben wir uns ins Womo zurück gezogen.
|
|
| Düsseldorf | von hier noch 50m bis zur Brauerei Ürigen |
5. Tag
Denn ganzen Tag waren wir in der Altstadt und haben uns diese angesehen.
Bei der Brauerei war leider auch heute nicht viel los. Obwohl das Wetter ein Besuch mit einem Bierchen zugelassen hätte.
Im späteren Nachmittag bin ich mit Cora noch ein bisschen Spielen gegangen.
Auch der gehorsam wurde trainiert. Das gehört täglich dazu.
Dann gab es ein gutes Nachtessen in der Stadt. Pünktlich zu Regen beginn sind wir wieder zurück im Womo.
|
|
| Stellplatz am Rheinufer | GPS N51 14'04'' / E06 46'15'' |
6. Tag
Heute wollen wir weiter nach Hamburg. Also fahren wir nach dem Mittag los.
Kaum aus dem Rheinufer Parkplatz raus sehen wir eine Tafel mit den Symbol von Womo V/E
Das möchten wir Ausprobieren, also los den Tafeln nach. Dann passierte es. In einer Strassenbaustelle war ich unaufmerksam.
Mit dem Linken Aussenspiegel knallte ich gegen eine Absperrungslatte. Der grosse Hauptspiegel war futsch. Und vor Schreck haben wir auch noch die Orientierung verloren und die V/E Tafeln aus den Augen verloren.
O.k. dann halt nicht, wir starten mit defektem Aussenspiegel Richtung Hamburg.
Zum Glück war es ein zweiteiliger Spiegel. Der kleine untere war noch ganz. So musste ich nicht im Blindflug fahren.
Gegen den Abend sind wir dann am Fischmarkt angekommen und platzierten unser Womo.
Anschliessend gab es etwas zu Essen vom Chinesen und dann war Feierabend.
|
|
| Stellplatz Hamburg am Fischmarkt | GPS N53 32'43'' / E09 57'11'' |
7. Tag
Es war eine ruhige Nacht, obwohl es etwas geregnet hat. Am Morgen kam dann die Sonne durch und es wurde ein wunderschöner Tag in Hamburg. Kreuz und Quer sind wir durch die Stadt und am Nachmittag haben wir dann eine Hafenrundfahrt gemacht.
Wer zu viel Geld hat, sucht sich ein teures Hobby. Oder sogar zwei.
Neben dem Fussball (Besitzer von FC Chelsea) liebt Roman Abramovich auch seine Yachten.
Er war Besitzer von 3 Yachten die er alle weiter Verkaufte.
In Hamburg wird seine neue Yacht gebaut. Die Eclipse.
Das rund 170 Meter lange Schiff kostet ca. 800 Millionen Euro.
Im Dezember soll das Schiff Hamburg verlassen um in Frankreich mit
U-Boot und Luftabwehr Waffen bestückt zu werden.
|
|
| Die Eclipse | Besitzer: Roman Abramovich |
Am Abend gab es ein gutes Steak im St. Pauli Quartier. Auf dem Nachhause weg haben wir noch eine Hundedame angetroffen.
Die Hunde haben einander beschnuppert jedoch die Besitzerin war in Eile. Sie musste an die Arbeit in die Herbertstrasse !!
Wir machten Feierabend und einen Gemütlichen und kuschelig warmen Fernsehabend.
8. Tag
In der Nacht fing es wieder an zu Regnen.
Und es hörte nicht mehr auf. Grau und nass kalt war der morgen Spaziergang mit Cora.
Nach dem Frühstück haben wir den Fischmarkt verlassen.
Wir fuhren beim Stellplatz Grünen Deich 8 vorbei,
(GPS N53 32'35'' / E10 01'36'')
bei den roten Bussen und haben unser Womo mit frischem Wasser gefüllt.
Dann ging es auf der Landstrassen Richtung Rendsburg. Wir wollen eine der beiden letzten Schwebefähren von Deutschland besuchen.
Die Rendsburger Hochbrücke ist eine zwischen 1911 und 1913 erbaute Stahlkonstruktion. Sie überspannt den Nord-Ostsee-Kanal und dient als Eisenbahn-Brücke, außerdem trägt sie eine angehängte Schwebefähre für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr. Sie ist Wahrzeichen der Stadt Rendsburg und eines der bedeutenden Technikdenkmäler in Deutschland.
Die Rendsburger Hochbrücke misst zusammen mit ihren beiden Auffahrtrampen 7,5 Kilometer. Die eigentliche stählerne Brückenkonstruktion hat eine Länge von 2.486 Metern, wobei die Hauptbrücke bei einer Gesamtlänge von 317 Metern den Kanal mit einer lichten Höhe von 42 Metern und einer Stützweite von 140 Metern überspannt. Die Auffahrtrampen sind in engen Kurven geschwungen. Unmittelbar hinter der nördlichen Rampe befindet sich der Bahnhof von Rendsburg.
Am frühen Nachmittag bei strömendem Regen sind wir auf dem Stellplatz bei der Fähre eingefahren.
|
|
| Schwebefähre | GPS N54 17'39'' / E09 40'52'' |
Nach dem ersten staunen sind wir beim Restaurant, dass seit dem 2. Juni 1997 die Schiffsbegrüssungs Anlage beherbergt, erst mal Kaffee trinken gegangen.
Das Lokal war sehr gut besetzt.
Zunächst war die Schiffsbegrüssungs Anlage am Restaurant Brückenterrassen nur am Wochenende besetzt,
Mittlerweile werden Schiffe täglich von 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit durch das Dippen begrüsst.
Bei dem Dippen wird die jeweilige Nationalflagge (Heimatflagge) halb niedergeholt und wieder gehisst.
und die Nationalhymne angespielt.
Die Gäste an der Schiffsbegrüssungsanlage bekommen Informationen über die den Kanal passierenden Schiffe.
|
|
|
|
| Nur Frachtschiffe waren Unterwegs | Die Saison für Kreuzfahrschiffe war vorbei |
Gegen den Abend sind wir zu Fuss ins Zentrum von Rendsburg gelaufen und haben uns im Rest. Alte Markthalle ein tolles Nachtessen gegönnt.
Ein sehr gemütliches Lokal mitten im der Stadt.
|
|
|
|
| Rest. Alte Markthalle | In der Altstadt |
Dann ging es nach Hause. Und natürlich wie es sich gehört, haben wir uns verlaufen.
So gab es dann einen verlängerter Nachhause Weg. Gott sei Dank hat es aufgehört zu Regnen.
9. Tag
Wir haben Verschlafen. Um 9 Uhr sind wir alle erwacht. Obwohl über uns die Fernzüge Richtung Dänemark, Schweden etc. donnern
und die grossen Containerschiffe durch den Nord-Ostsee Kanal fahren, wir haben einfach gut geschlafen.
Der Wetterbericht hat für heute den ganzen Tag Regen angesagt.
Und es kam ganz anders. Es war ein milder Herbsttag, am Nachmittag mit einigen Sonnen Minuten.
Wir sind mit den Fahrrädern am Kanal entlang. Plötzlich kamen uns zwei Dalmatiner Hunde entgegen.
Filou (Männlich 1 Jährig) und Bella (Weiblich, gleich alt wie Cora)
Da ging dann die Post ab.
|
|
| Cora und Freunde | am NOK Rendsburg |
Später am Nachmittag gab es noch ein gutes Dessert bei der Schiffsempfangs Stelle.
Und natürlich noch " Schiffle gucken "
|
|
|
|
| am Nord-Ostsee Kanal | bei der Schwebefähre |
Am Abend gingen wir erneut nach Rendsburg und fanden ein weiteres Lokal mit guter Küche.
Wir wurden dort kulinarisch verwöhnt. Der Heimweg war dann Problemlos ohne Umwege geglückt
Der Fernsehabend im Womo war wieder sehr gemütlich.
Der nächste Tag werden wir erst morgen Planen, es wird vom Wetter abhängig gemacht.
Wenn es regnet fahren wir nach Rügen bei Sonnenschein nehmen wir die kürzere Variante und zwar nach Fehmarn
10. Tag
Nachdem es in der Nacht extrem stark geregnet hat, war es dann am Morgen Wunderschön und somit auch die Reiseroute geklärt.
Ich habe mit Cora Morgenturnen gemacht, anschliessen gab es Frühstück für alle.
Der Abwasch war heute mein Job, in der Zwischenzeit hat Sonja die Haare gewaschen.
Sauber gestylt machten wir die letzen Fotos von der Schwebefähre.
Und dann sind wir Einkaufe gegangen zum Aldi, Womo tanken und Wasser auffüllen.
Dann ging es los, wir haben noch einen Zwischenhalt in Ascheberg geplant.
Dort ist die Dalmatinerzucht, der Geburtsort von Cora.
Cora fand dort Ihre Mutter eine Tante und die Schwester Dunja.
Natürlich waren auch noch kleine Dalmis dort die auf ein tolles Zuhause hoffen.
|
| Dalmatinerzucht von Schönhagen |
Wir bekamen noch die Adresse vom Cora's Bruder DJ (Didi).
Unsere Route führt uns an seinem Wohnort vorbei.
DJ ist in Grossenbrode zu Hause.
Leider haben wir ihn nicht angetroffen. So sind wir nach einem langen Spaziergang weiter gefahren.
Über die Fehmarnsundbrücke kamen wir auf die Insel Fehmarn.
Die 963 Meter lange kombinierte Strassen- und Eisenbahnbrücke überquert den 1'300 Meter breiten Fehmarnsund.
Sie wurde am 30. April 1963 eingeweiht.
|
| Fehmansundbrücke |
Das Nachtessen haben wir auf der Insel in einem erst klassischen Restaurant bekommen.
Dann ging es auf die Suche nach einem Stellplatz. Da es schon dunkel war, wurde es etwas schwieriger.
Obwohl die Insel Voll damit war, haben wir keinen gefunden. Viele Schilder die auf einen Platz hinwiesen,
aber gesehen habe wir keinen.
Dann plötzlich mit Glück stand ich vor einem Schlagbaum mit Rezeption.
Aber auf unser klingeln reagierte niemand obwohl Licht überall war.
So sind wir weiter gefahren und sind schliesslich auf einem Platz gelandet der sehr ruhig zu sein schien.
11. Tag
Der Platz war wirklich sehr ruhig, aber auch recht teuer.
Toilette und Duschen wurden angeboten. Dann war fertig mit den Dienstleistungen.
Man konnte weder Ver.- noch Entsorgen. Aber die nette Art der Platzleute machte viel wieder gut.
Sie haben versprochen nächstes Jahr die nötigen Einrichtungen zu erstellen.
(GPS N54 27'25'' / E11 02'49'')
Es war ein recht kalter Morgen. Der Wind war teilweise heftig, aber sobald die Sonne hervor kam war es recht angenehm.
Nach dem Frühstück war die Sonne endgültig in guter Laune. Wir fuhren vom Stellplatz weg.
|
|
| Richtung | Puttgarden |
Wir wollten die Insel erkunden, aber in Puttgarden war dann schnell fertig
Von da aus herrschte ein reger Fährenverkehr nach Dänemark.
Es war ein stetiges kommen und gehen von den Schiffen. Im 30 Minuten Tackt legten sie an und fuhren wieder los.
Wenn ich da an unser Quartier Bus denke, der gerade mal alle Stunden einmal fährt !!
Es faszinierte mich, das Meer die Fähren und der Strand mit dem starken Wind
Durch die Fehmarnsbrücke und den gleichzeitig gebauten Fährhafen Puttgarden wurde die durchschnittliche Reisezeit auf der so genannten Vogellinie Hamburg - Kopenhagen deutlich verkürzt.
Unglaublich was wir dort sahen. Dänische und schwedische Kunden die nur Schnaps kauften.
Der auf Pontons schwimmende Border-Shop im Fährhafen ist ein gigantischer Schnapsladen.
Er bietet auf mehreren Etagen 900 Wein-, 250 Whisky- und 40 Cognacsorten an.
Die Sonderangebote sind auf Dänisch und Schwedisch ausgezeichnet.
Über breite Rolltreppen schieben die Käufer Bierpaletten in den eigenen Kofferraum.
|
|
|
|
| Scandline Fährverkehr | nach Dänemark |
Der Strandlauf an der Ostsee war wunderbar. Die frische Luft war wunderbar.
Wir sind zu den Kitesurfern gegangen und haben ihnen zu geschaut.
|
| Kitesurfer an der Ostsee |
Auch Cora hatte ihren Spass an der Küste. Das Wasser, die Pflanzen der Wind so macht spielen Freude.
Doch was war das ?
Mit einer Verletzung, die aber weder Blutet noch Schmerzen machte kommt unser Dalmatiner retour.
War das vielleicht eine Qualle, oder sonst was im Wasser ?
|
|
| unendlicher Spass | Qualle oder was hat mich erwischt ? |
Gegen 16 Uhr fuhren wir los, wir wollten langsam Richtung Süden fahren. Unser Ziel war Wernigerode im Harzgebirge.
Die Gründung des Ortes Wernigerode fällt in die Zeit vom 9 bis 12 Jahrhundert.
Begünstigt durch die Lage in der Nähe zweier Handelsstrassen über das Harzgebiet, bot die dörfliche Siedlung gute Voraussetzungen für die Ansiedlung von Handwerkern und Kaufleuten.
Das Schloss war ursprünglich eine mittelalterliche Burg, die den Weg der deutschen Kaiser des Mittelalters auf deren Jagdausflügen sichern sollte.
Im Laufe des 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einer Renaissancefestung umgebaut.
Im Dreißigjährigen Krieg schwer verwüstet, begann Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode im späten 17. Jh. mit dem barocken Umbau der Burgreste zu einem romantischen Residenzschloss...
Das Schloss thront markant über der Stadt und ist schon aus der Ferne gut zu erkennen.
Hier startet die Harzer Schmalspurbahn die über Schierke zum Brocken sowie quer über den Harz nach Nordhausen in Thüringen fährt.
|
|
|
|
|
|
| Schloss Wernigerode | mit Hexenuhr und Schlossgarten |
Um 22 Uhr sind wir auf dem Stellplatz in Wernigerode ein gefahren.
Gästehaus
Zur alten Mühle
Mühlental 76
38855 Wernigerode
(GPS N51 49'05'' / E10 48'48'')
12. Tag
Wir haben gut geschlafen, der Stellplatz war sehr ruhig. Jedoch das ganze Handling auf dem Platz fand ich etwas kompliziert.
Kalt war es in der Nacht, aber unsere Standheizung hat uns nicht im Stich gelassen.
Da wir Strom und Wasser beziehen konnten wurde alles erledigt. Staubsaugen, Haare Waschen etc.
Am Mittag um 12 Uhr mussten wir den Platz verlassen. So sind wir in die Stadt Wernigerode hinein gefahren.
|
|
| Bummeln | Im Städtchen |
Dort fanden wir einen Parkplatz der auch zum Übernachten geeignet wäre.
(GPS N51 50'16'' / E10 47'44'')
Vom Parkplatz Angern/Schlosspark kann man mit der Bimmelbahn zum Schloss fahren wenn man nicht den Weg unter die Füsse nehmen möchte.
Nach einem Rundgang um das Schloss sind wir noch etwas durch die Stadt gebummelt.
Es war bissig kalt, obwohl die Sonne ab und zu sich zeigte. Gegen 16 Uhr sind wir dann los gefahren Richtung Stuttgart und haben um 21 Uhr das Wohnmobil auf einem Autobahnrastplatz hingestellt. Wir wollten einen Fernsehabend machen, aber unser SAT Anlage konnte zum ersten Mal den Astra 1 Satelliten nicht finde.
Egal wie, Sonja strickte an ihrem Schal und ich habe meinen Reiseberichte geschrieben.
13. Tag
Die Nacht auf dem Autobahnrastplatz war für uns in Ordnung. Wir konnten das Fahrzeug so Parkieren das uns nichts passieren konnte mit den LKW Fahrern die sehr zahlreich einen Schlafplatz suchten.
Heute wollten wir nach Stuttgart fahren, den Rückspiegel reparieren, für Cora im Fressnapf kleine Häppchen kaufen und einen Stellplatz suchen.
Der Spiegel hatte keine Fiat Vertretung an Lager, dafür fanden wir den Fressnapf und einen Stellplatz.
Wir entschlossen uns auf den Campingplatz bei Bad Cannstatt zu gehen. Wir fühlten uns dort sicher.
(GPS N48 47'38'' / E09 13'09'')
Dort ist alles vorhanden. Sogar Waschmaschine und Wäschetrockner.
Es hätte auch Möglichkeiten gegeben bei der Augsburgerstrasse, Deckerstrasse oder Mercedesstrasse. Aber das gefiel uns nicht.
Nach dem Check-In sind wir spazieren gegangen am Neckar. Da wir ein bisschen müde waren gingen wir nicht soweit denn wir wollten im Womo unser erstes Nachtessen Kochen.
Es hatte perfekt funktioniert. Jedoch unsere gekauften Pfannen sind nicht so der Hit.
Das Reinigen dauerte daher etwas länger.
Todmüde ging schon mal das erste Schlafen
|
| Cora's gerechter Schlaf |
14. Tag
Nach einer ruhigen Nacht gab es Frühstück und wir machten uns bereit für die Stadt.
Unser Ziel war die Königstrasse.
Also gingen wir zum Camping raus an den Neckar dann rechts bis zur grossen Autobrücke.
Mit der U1/U2 bis Charlotten Platz. Und dann zu Fuss 3-4 Min bis zur Shopping Meile.
Leider hat es immer wieder geregnet, so war das Shoppen eher wichtiger als die Stadt zu beschauen.
Dank des 150 Jahre Jubiläums des Königsbaus kamen wir in den Genuss schöne Menschen mit alten Kleidern zu Fotografieren.
|
|
|
|
|
| 150 Jahre Königsbau |
Zur gleichen Zeit war auch in Stuttgart
"Das Denkmal der grauen Busse" aufgebaut.
(Denkmal für die Opfer der so genannten "Euthanasie-Aktion T4" 1940/41)
Das Denkmal in Bewegung
Der Transport des 70 Tonnen schweren Beton-Busses ist ein Transport von verdrängter Geschichte.
Dabei spielt das Versetzen des Denkmals eine wichtige Rolle.
Er markiert Orte der Opfer und Orte der Täter.
"Wohin bringt Ihr uns ?"
Der so genannten "Euthanasie-Aktion der Nationalsozialisten fielen während des Zweiten Weltkrieges ca. 200'000 physisch Kranke und Behinderte zum Opfer. Sie galten als "lebensunwert" Allein in der staatlichen Heilanstalten starben bis Kriegsende mindestens 90'000 Patienten durch Hunger und schlechter Versorgung oder sie wurden mit Medikamenten ermordet. Mehr als 70'000 Männer, Frauen und Kinder wurden 1940/41 in der Geheimakte "T4" in sechs Vernichtungsanstalten vergast. In der Tiergartenstrasse 4 in Berlin (daher die Abkürzung "T4") wurde der Massenmord zentral organisiert. Die Vernichtungsanstalten waren Grafeneck, Brandenburg, Bernburg, Hartheim bei Linz, Sonnenstein und Hadamar. Das Personal dieser Tötungsanstalten arbeitete später in den Vernichtungslagern von Auschwitz, Treblinka, Sobibor, und Belzec. Es gibt kaum eine grössere Gemeinde in Deutschland, in welcher nicht Opfer des organisierten Krankenmordes zu beklagen sind. Psychisch Kranke und Behinderte waren die ersten Opfer eines Systematischen, von langer vorbereiteten Ausrottungsplans, der sich gegen Kranke und vom NS-Regime als rassisch minderwertige Verleumdung richtete.
Das "Denkmal der grauen Busse" erinnert an die Todestransporte der Patienten.
|
|
| Der graue Bus | Euthanasie-Aktion T4 / 1940-41 |
Gegen Abend hatte die Sonne noch etwas verbarmen. Deshalb konnten wir doch noch einige Fotos mit Sonnenschein machen.
Wir sind dann frühzeitig wieder retour ins Womo und haben unser 2. Nachtessen im Fahrzeug gemacht.
Es hat wunderbar geschmeckt und der anschliessende Fernsehabend war sehr gemütlich zumal es schon wieder Regnete.
|
|
| CP Cannstatter Wasen | GPS N48 47'38"" / E09 13'09'' |
15. Tag
Es hat die ganze Nacht geregnet. So viel es nicht allzu schwer endgültig die Heimreise anzutreten.
Gegen Mittag sind wir los gefahren. Sonne, Regen ein wenig den Versuch zu Schneien. Alles hatte Petrus im Programm.
Wir sind in den Schwarzwald gefahren und haben dort noch ein befreundendes Ehepaar Besucht.
Mit Kaffee und Schwarzwälder Torten wurden wir verwöhnt.
Im späteren Nachmittag haben wir das Womo gestartet und sind dann Problemlos bis nach Hause gefahren.
Das Womo wurde noch ausgeräumt was notwendig war.
Die General Reinigung wird dann im Verlaufe der nächsten Woche erledigt.
Unsere ersten Womo Ferien haben sehr Freude gemacht.
Leider war der Wettergott nicht immer auf unserer Seite. Aber wie das Sprichwort sagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Wir hatten immer die richtigen im Gepäck.
zurück




































































