August im Brixental
Wir fahren zum Tiroler Stadlfest
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Eckdaten: Stellplatz: Parkplatz: Stellplatz: |
Wo: Kreuzlingen Kitzbühel Wildermieming |
GPS: N47 38'39'' / E09 11'55'' N47 27'36'' / E12 23'10'' N47 18'43'' / E11 01'15'' |
Reiseziel:
Brixen im Thale, Gran Canaria Tiroler Stadlfest
Gefahrene Kilometer 934 Kilometer
Fahrzeit 11 Std. 50 Minuten
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Nach dem ich noch den ganzen Tag gearbeitet hatte machte ich pünktlich um 17 Uhr Feierabend.
Zu Hause angekommen wurden die letzten Artikel im Womo verstaut, Frischwasser getankt und dann ging es los.
Wir werden aber die erste Nacht noch in der Schweiz verbringen in unserem neuen Womo.
Weil der Bodensee uns so gefallen hat, entschlossen wir uns nach Kreuzlingen zu fahren.
Nach kurzer Suche, ohne Stellplatzführer und Karten, fanden wir einen grossen Parkplatz vor dem Campingplatz
Um 23.00 Uhr war dann Lichter löschen.
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| Stellplatz Kreuzlingen | GPS N47 38'39'' / E09 11'55'' |
1.Tag
Die Nacht war ruhig, bis dann am Morgen der Eisenbahnverkehr uns aus dem Schlaf holte.
Wir haben besser geschlafen als in unserer erste Womo Nacht.
An das Schlafen über der Garage muss man sich schon noch gewöhnen.
Die Fahrzeugdecke ist schon sehr knapp über dem Kopf.
" Morgen Stund hat Gold im Mund " sagt der Volksmund
und deshalb bin ich mit Cora um halb sieben Uhr schon mal raus.
Ich habe sie bei einem kleinen Spaziergang zum Hafen versäubert, und anschliessend
hat sie ihr Frühstück erhalten. Und dann ....
Alle nochmals ins Bett für 2 Stunden. Um 9 Uhr war dann definitiv der Morgen da.
Aufstehen, Duschen Zähneputzen etc.
Kleiner Rundgang zum Hafen aber ein Frühstücklokal fanden wir nicht.
Also ab ins Auto und los zur Migros. Dort fanden wir alles, was wir für den Hunger brauchten.
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| Hafen Kreuzlingen |
Gut gestärkt fuhren wir um 11 Uhr los Richtung Brixental.
Auf der Raststätte nach dem Arlbergtunnel gab es eine Pause zum Früchte Essen.
Vergeblich suchten wir einen Abfalleimer. Der Rastplatz hatte tatsächlich keinen einzigen Abfallkübel.
Also nahmen wir alles mit und fuhren dann zügig ins Hotel beim Hoferwirt in Brixen.
Am Abend gab es einen Empfang im Rest. Schmidhäusle mit Live Musik.
Der Stadl Wirt Gerhard, von Tirolerstadl Gran Canaria Organisierte für die ersten Ankömmlinge diesen Begrüssungs Abend.
Und schon floss der Alkohol in grösseren Mengen. Auch wir haben ein wenig Wein getrunken, aber das rein schütten ist nicht so unser Ding. Für uns war um 24 Uhr Feierabend.
2.Tag
Cora musste auf dem Zimmer bleiben, denn die Hunde sind nicht gerne gesehen beim Frühstück.
Es sind ja unsere letzten Hotel Ferien, und ich freue mich auf die Womo Zeit wo auch sie bei uns Frühstücken darf.
Schon bald fuhren wir mit der Gondelbahn Hoch Brixen zur Bergstation (1'300m)
Es folgte ein Wanderung zum Jochstub'n See. Nach 1 1/2 Stunden trafen wir im Bergrestaurant auf 1'645m ein.
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| Jochstub'n See | 1'645m ü.M |
Gemütlich haben wir uns gestärkt bevor es dann runter auf dem Panoramaweg zum Filzalmsee ging.
Nach 2 Stunden haben wir auch diese Etappe erreicht.
Beim See ist für die kleinen Besucher ein gross angelegter Wasser- Sandspielplatz mit Watbecken und grosser Baumhütte gebaut worden.
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| Filzalmsee | 1'300m ü.M. |
Retour ging es mit der Gondelbahn.
Um 18.45 Uhr wurden wir mit dem Car beim Hotel abgeholt.
Der Partyabend im Alpenrosensaal Westerndorf war ein Vollgas Anlass.
3 Bands spielten sich die Finger wund und der Alkohol floss in rauen Mengen.
Um Mitternacht fuhr der erste Bus retour. Im Strömenden Regen wurden wir vor der Türe des Hoferwirts ausgeladen.
Tod müde gingen wir zu Bett.
3.Tag
Wir entschlossen uns diesen Tag ohne unsere Stadl Freunde zu verbringen.
Jeder Mensch braucht auch etwas Ruhe im Urlaub. Zumindest bei uns ist das so.
Den Tag wollten wir in Kitzbühel und Umgebung verbringen
Ein kurzer Halt in Kirchberg denn dort wurden die Blumenwagen bereit gestellt für den Blumen Corso vom Samstag.
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| Kirchberg, Blumencorso |
Wir wollten über die Panoramastrasse zum Kitzbühler Horn.
Dank meiner schlechten Vorbereitung, haben wir diese Strasse verfehlt, und das retour fahren hätte uns in einen grossen Fahrzeugstau gebracht.
So sind wir der Nase nach und landetet bei der Panoramabahn.
Diese führte uns zur Bergstation und von da ging es dann eine Stunde hoch zur Panoramaalp.
Wenn schon keine Panorama Strasse, so dann wenigstens eine Panoramaalm.
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| Panoramaalm | 1'989m ü.M. |
Weil es doch recht kühl wurde, entschlossen wir uns nach einem guten Dessert
(Apfelstrudel mit Rahm) denn Rückweg anzutreten.
Nach kurzer Fahrt sind wir problemlos ohne Stau nach Kitzbühel gekommen.
Auf einem Parkplatz haben wir unser Womo abgestellt und sind zu Fuss nach 20 Minuten im Zentrum angekommen.
(GPS N47 27'36'' / E12 23'10'')
Ein bisschen Shoppen, im Strassen Kaffee sitzen und den Rest vom Nachmittag geniessen.
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| Kitzbühel | Altstadt |
Der Abend verbrachten wir in Dorf Brixen bei einem guten Essen
und auf dem Dorfplatz spielte die Mile Stone Coverband
" Blasmusik goes Rock "
Die Dorfmusik und die Rockband
Ein Meilenstein der Rockgeschichte
Es war eine gute Stimmung mit vielen Touristen und Einwohnern.
4.Tag
Heute fuhren wir wieder nach Westendorf. Unser Womo durfte mit kommen.
Mit der Alpenrosenbahn fuhren wir hinauf zur Bergstation.
Als erstes gingen wir zum Startplatz von den Paragleitern.
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| Start von der Bergstation | Alpenrosenbahn |
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| Landung in | Westendorf |
Braucht schon Mut, da runter zu fliegen. Egal ob alt und jung, Frau oder Mann dieses Hobby haben viele denn der Startplatz war gut besetzt.
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| Westendorf | Cora |
Wir verabschiedeten uns von den Paragleitern und Wanderten eine Stunde lang zum Kreuzjöchlsee.
Auf dem Wanderweg wurden wir von einem grossen Stier leicht attackiert, so dass wir einen kleinen Umweg machen mussten um an diesem Tier vorbei zu kommen.
Aber wir schafften es und kamen unbeschadet am See an.
Man glaubt es kaum, dort stand eine Tafel mit den Worten
" Angeln und Schwimmen Verboten, der Besitzer "
Es braucht schon ein gewisse Arroganz, eine solche Tafel zu montieren.
Das mit dem Fischen kann man ja noch nach vollziehen. Aber dass man nicht Baden sollte..... ?
Zum Glück gab es einige Analphabeten. So was Schönes muss man einfach Erlebt haben.
Schwimmen im Bergsee.
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| Kreuzjöchlsee | 1'681m ü.M. |
Nach einem guten Dessert im Brechhornhaus, machten wir uns auf den retour Weg ins Tal.
Beim Womo angekommen hatte ich noch ein wenig Zeit mich mit verschiedenen Bedienungsanleitung zu befassen, z.B. Autoradio, Kühlschrank etc.
Dann haben wir geduscht und uns bereit gemacht für den Gaudiabend im Alpenrosensaal.
Es erwartet uns der " Alpenland Sepp und Co"
Es war eine Mords Gaudi. Die Post ging ab und Sepp hat nichts von seiner Professionalität verloren.
Müde gingen wir nach Mitternacht ins Bett.
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| Alpenland Sepp und Co. |
5.Tag
Sonntagmorgen, jetzt hast du ein bisschen Ruhe.
Nix da, um 10.30 Uhr geht es schon wieder los.
Die Dorfler spielen auf dem Dorfplatz zum Frühschoppen auf. Der Poulet Wagen drehte bereits seine halben Hühner die Schnaps Bar ist auch schon in Betrieb, und das Bier fliesst wieder in Strömen.
Wir Womo'listen sind aber erst mit unserer Cora auf einen Spaziergang gegangen.
Um 12 Uhr gab es dann unser "Güügeli" und dann schauten wir dem Treiben ein wenig zu. Im späteren Nachmittag ging es dann nochmals auf einen kleinen Marsch mit unserem Hund. Um 15 Uhr wurde es leiser auf dem Dorfplatz.
Der Frühschoppen klang langsam aus.
Viele Gäste verabschiedeten sich vom Organisator Gerhard und Andrea, der Rest ging ins Hotel um sich frisch zu machen, oder ein wenig zu Schlafen. Gegen 19 Uhr trafen wir uns wieder beim Rest. Schmidhäusle wo es nochmals Musik gab.
Hier wurde es für uns gefährlich. In der kleinen Gesellschaft musste man fast mit Trinken.
Deshalb verabschiedeten wir uns schon bald nach dem Essen und gingen ins Hotel.
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| Die Dorfler | Brixen im Thale |
6.Tag
Unsere letze Nacht im Hotel ist vorbei. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und verstauten sie im Womo.
Nun sind wir endgültig Womo'listen.
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| Brixen im Thale | Hofer Wirt |
Wir fuhren los Richtung Bodensee. So gegen Mittag entschlossen wir uns ab der Autobahn zu fahren und ein Parkplatz zu suchen um mit dem Hund ein wenig zu spazieren. In der Nähe von Tels, in Unterfeld fanden wir einen Platz wo man auch Übernachten könnte. Zudem hat es einen Spazierweg, den Angertalweg -> der Weg ins Herz der Natur !
Durch die Begehung des Weges und das Lesen der Schautafeln werden mindestens zwei Ziele erreicht.
-Alle fühlen sich ein wenig erholt und erfrischt
-Das Wissen um die biologischen Zusammenhänge ist vertieft und erneuert.
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| Unterfeld Gem. Wildermieming | GPS N47 18'43'' / E11 01'15'' |
Nach dem Gassi gehen ging es dann weiter. Aber schon bald haben wir wieder die Autobahn verlassen.
Wir sind Einkaufen gegangen. Unser Womo hat ja noch gar nichts zum Wohnen ausser dem Bettzeug.
Also gingen wir Shoppen, Teller, Tassen, Geschirr bis hin zu einem Wäscheständer.
Vollgepackt konnten wir endlich die Reise fortsetzen.
Wir wollten unsere erste Versorgungs- Entsorgung Station anfahren.
Es sollte die Esso Tankstelle in Arbon sein. Als wir an der St.Gallerstrasse 64 ankamen war da keine Esso Tankstelle mehr, sondern eine Avia. Also nix mit V/E. Was machen wenn man noch kein Profi ist ?
Man fährt zum Camping in Arbon, und fragt ob man Wasser Tanken kann. Zum Glück hatten wir einen Hund dabei.
Denn man bekommt nur Wasser wenn man auch auf dem Camping steht. Der Camping möchte keine Hunde als Gäste.
Trotzdem bekammen wir Wasser, das Trinkgeld Kässeli vom Camping freute sich.
So fuhren wir Vollgetankt mit Wasser wieder nach Kreuzlingen zum Schwimmbad beim Camping
Dort waren wir schon in der ersten Nacht.
Unterwegs haben wir noch gut gegessen in einem tollen Lokal der Egnacherhof in 9322 Egnach.
Den Abend haben wir dann in der Gartenwirtschaft vom Fischhaus am Bodensee verbracht, bis dann das erwartete Gewitter uns ins Womo getrieben hat.
7.Tag
Nach einer durchgeschlafenen Nacht sind wir durch unsere Dalmatinerin um 7 Uhr geweckt worden.
Also bin ich aufgestanden und habe das Fahrrad aus der Garage genommen und bin mit ihr los.
Erst haben wir einen morgenlauf gemacht und anschliessend sind wir im Bodensee schwimmen gegangen.
Es war herrlich. Eine Stunde später haben wir dann Sonja aus den Federn geholt. Nach der Morgentoilette sind wir zur Migros gelaufen und haben dort Gefrühstückt. Am heutigen Tag wollten wir nochmals Einkaufen gehen.
Wir fuhren los Richtung Ludwigshafen. Auf dem Spaziergang um die Mittagszeit sind wir beim Camping in Ludwigshafen auf ein Plakat gestossen.
Es war Werbung für einen riesig grossen Caravan Händler.
Burmeister Caravan Center Bodensee.
Wir wurden Top Beraten, das lustige dabei war aber, der Berater war ein junger Schweizer Kunde der ebenfalls am Einkaufen war.
Nach dem wir die letzen wichtigen Sachen wie Stühle, Tisch und Pfannen gekauft haben, entschlossen wir uns retour zu fahren nach Kreuzlingen zum Schwimmbad. Der Rest vom Nachmittag gingen wir nochmals spazieren und anschliessend wurden die neuen Artikel ausprobiert.
Das Nachtessen gab es beim MC Donald. Ein feiner Salat mit Pommes Frites.
Zum Abschluss vom Abend ging ich nochmals schwimmen mit dem Hund.
Der Abend verbrachten wir im Womo (wir haben die Mückenkerze vergessen zu kaufen)
Premiere hatte auch noch die Boardküche. Wir machten uns den ersten " Guten Nacht " Tea.
8.Tag
Der letzte Tag unseres Urlaubs ist gekommen.
Ich bin mit dem Dalmi erst Joggen. d.h. der Hund springt und ich fahre Velo, und anschliessend Schwimmen gegangen.
Nach dem wir Top Fit retour zum Womo kamen wurde der 3. im Bunde geweckt.
Sonja ist froh dass sie am Morgen nicht so früh raus muss.
Nach der Morgentoilette haben wir den Stromerzeuger angeworfen und unser Fahrzeug raus geputzt.
Mit Staubsauger und Putzlumpen wurde er sauber gemacht. Jedoch nicht perfekt, weil er ja wieder in die Garage muss.
Es sind ja noch einige Sachen zu reparieren.
Der Rest von Tag ist in etwa gleich wie der 7.Tag
Frühstück bei der Migros
Fahrt nach Ludwigshafen zum Caravan Händler die Mehrwertsteuer zurück holen (rund 20 %)
und das Geld gleich wieder Investiert. So ist's halt.
Im späteren Nachmittag sind wir dann los gefahren Richtung nach Hause.
Erst lief alles rund auf der Strasse, bis wir dann auf der A81 Richtung Singen in einen riesigen Stau kamen.
Als Womo'list lässt dass einem kalt, bei der nächsten Gelegenheit haben wir einen Abstecher gemacht.
Wir sind auf der Festungsruine Hohentwiel gelandet.
Das Natur und Landschaftsschutzgebiet mit dem Bannwald hat uns zu einem Spaziergang eingeladen.
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| Festungsruine, Hohentwiel | Ausblick |
Nach gut einer Stunde konnten wir einiges besser weiterfahren.
Aber der nächste Stau wartete schon auf uns.
Von Winterthur bis zur neuen Westumfahrung bei Zürich ging es wieder im Schritt Tempo.
Und ein letzter Stau hatten wir dann noch von Gisikon bis nach Emmenbrücke.
Eigentlich wollten wir Staufahren vermeiden, aber wenn du nach Hause musst hast du keine Wahl.
Egal wie, nun freuen wir uns auf den nächsten Urlaub. Und dieser wird nur noch als Womo'list stattfinden.
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